Innerhalb von wenigen Stunden reagieren die Stahlhändler auf Bestellungen.
Ein Beispiel: An einem Freitagnachmittag meldet sich eine Metallbaufirma, die Absperrgitter für ein Konzert in der Preussag Arena bereitstellen muss. Doch das Drahtgeflecht für die Zäune fehlte. „Schon am Sonnabendmorgen haben wir geliefert“, berichtet Rehbock. Auch Sonderanfertigungen für Gitteroste oder Wendeltreppen organisieren die Stahlhändler innerhalb von 24 Stunden. „Wir sind für alle Notfälle zu haben“, sagt Gesellschafter Martin Bade.
Damit Fixkosten vermieden werden, liegen sowohl das Lager in Linden als auch der gesamte Transport sowie die Logistik in der Hand eines Spediteurs. Inzwischen stehen 1500 Klienten in der Kundenkartei. Auch wenn nur 400 davon feste Abnehmer sind, „versuchen wir bei den anderen stets einen Auftrag an Land zu ziehen“, sagt Eckermann. Dafür ist Kundenberater Jörg Nissel fast täglich in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt unterwegs. Neben größeren Betrieben für Metallbau, Umwelttechnik oder Lüftungsbau steht auch ein Schmied aus der Region auf der Rechnungsliste.
In der Landeshauptstadt können sich die Stahlhändler nicht über mangelnde Kundschaft beklagen. 50 Schranken für die Expo-Parkplätze lieferten sie, die Gitterroste für den Entwässerungsgraben im Niedersachsenstadion ließen sie auf Maß anfertigen.
Zurzeit winkt ein Großauftrag für das Messegelände im Volumen von 300 000 DM. „Wir werden die Abdeckungen für die Versorgungsschächte in Halle 27 bereitstellen“, berichtet Rehbock.
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