Auf der Sichtseite erhalten die Trapezbleche und Wellprofile eine Lackschicht, die je nach Beschichtungsart
zwischen 12 µm und 60 µm liegt. Die Beschichtungen werden im Duplex-Verfahren aufgetragen,
mit dem metallischen Zinküberzug und der organischen Bandbeschichtung.
Die Schichtdicken des Korrosionsschutzprimers und der Deckschicht werden entsprechend der Beanspruchung dimensioniert. Im Innenbereich sind in der Regel 12 µm ausreichend (z.B. beim Rückseitenschutzlack, RSL).
Für die stärkere Beanspruchung im Außenbereich bieten sich Schichtdecken von 25 - 60 µm
in folgenden verschiedenen Kunststoffqualitäten an:
Polyester-Basis: Beschichtungsart auf Basis wärmehärtbarem Polyester-Harz.
Dies ist das wirtschaftlichste Verfahren, welches die Anforderungen an die Korrosionsschutzklasse K III erfüllt.
Die Primerschicht hat eine Stärke von 5 - 15 µm, die Deckbeschichtung beträgt in der Regel 20 µm.
PVDF-Basis: Thermoplastisches Harz auf Basis von Polyvinylidenfluorid.
Dies ist eine Beschichtung, die sich speziell für den Einsatz bei chemisch aggressiven Atmosphären eignet.
Die Standardbeschichtung beträgt 25 µm, für besonders hohe Anforderungen werden in einem 3-Schichtsystem
bis zu 60 µm aufgetragen.
PUR-Basis: Thermoplastisches Harz auf Basis von Polyurethan.
Diese Beschichtung eignet sich besonders für Anwendungen mit hohen Ansprüchen und UV-Stabilität.
Die Primerschicht hat eine Stärke von 30 µm, die Deckbeschichtung beträgt ebenfalls 30 µm. |